Mit der HoloLens 30 Prozent mehr Effizienz

am 11. Dezember 2018
Der multinationale Konzern BAE Systems nutzt die Microsoft HoloLens, um neue Mitarbeiter schneller zu qualifizieren. PTC unterstützt bei der Umsetzung. Ein Video zeigt den Use Case.

BAE Systems wollte durch Nutzung von Mixed Reality die Abläufe in der Fertigung verbessern. Der multinationale Konzern mit Hauptsitz in London entschied sich für die Microsoft HoloLens. Diese Datenbrille ermöglicht dem Anwender, interaktive 3D-Projektionen in der direkten Umgebung darzustellen. Bei der Umsetzung arbeitet BAE Systems mit PTC zusammen.

Die PTC-Lösung Vuforia Studio bietet HoloLens-Kunden native Unterstützung für das Erstellen und Erstellen von skalierbaren Mixed-Reality-Erfahrungen. Mit der visuellen Drag-and-Drop-Authoring-Umgebung von Vuforia Studio mit integrierter Unterstützung für Gesten und Sprachbefehle können Benutzer schnell und effizient umfassende HoloLens-Interaktionen erstellen - ohne hohen Programmieraufwand, hohe Entwicklungskosten oder kostspielige benutzerdefinierte Designs.

Ausgangspunkt war laut Shawn Atkinson, Operations Program Manager bei BAE Systems, ein "dramatischer" Anstieg des Tempos in der Produktion. Daher stellte der Konzern viele neue Mitarbeiter ein und brauchte eine innovative Lösung, diese zu schulen. John Kelly, Director of Empower Innovation bei BAE Systems, zielte dabei von Anfang auf Skalierbarkeit ab. Für die Mitarbeiter in der Fertigung steht die Nutzerfreundlichkeit im Fokus. Sie werden Step-by-Step angeleitet und montieren jetzt etwa Batteriezellen schneller. Man brauche nicht viel technische Expertise, so die Rückmeldung aus der Praxis.

In einem ersten Fazit spricht BAE Systems von 30 bis 40 Prozent mehr Effizienz beim Training neuer Mitarbeiter. Der Konzern betrachtet Mixed Reality als "nächsten Schritt in der Evolution".